Benjamin Jäger geschrieben von  Apr 23, 2017

Virtual Rides 3

Wer ist als Kind nicht gerne über den Jahrmarkt gegangen oder tut es noch immer?  Die Fahrgeschäfte dort sind schon beeindruckend. Mittlerweile werden einem atemberaubende Karussells angeboten, dass einem ganz schwindelerregend wird. Schwindelerregend sind allerdings auch die Preise die man dort für eine Fahrt hin blechen muss. Wer sich bereits einmal gewünscht hat das Steuer dieser Ungeheuer zu übernehmen, hat mit Virtual Rides 3 die Möglichkeit dazu. Hier haben wir einen riesigen Jahrmarkt zur Verfügung, von denen wir ein Dutzend selber gestalten, steuern und miterleben können. Insgesamt sind auf dem Festplatz über 100 unterschiedliche Buden, die man sich ansehen kann. Es geht hier nicht um das erstellen oder managen eines Jahrmarktes, sondern allein um das Führen der Attraktionen.

Was ist die Aufgabe im Spiel?

Du kannst dir die Fahrgeschäfte aus nächster Nähe ansehen und Steuern. Gestalte dein Fahrgeschäft nach deinen Wünschen um. Entscheide dich für Farbe, Lasershows und Schriftzügen an deinen Karussells. Es besteht auch die Möglichkeit weitere Lichter oder Nebelmaschinen anzubringen. Das ist zwar ein ganz netter Zweitvertreib, aber man ist trotzdem an feste Vorgaben gebunden, so dass die Auswahlmöglichkeiten begrenzt sind. Im Fahrgeschäfts-Häusschen bestimmen wir dann was geschehen soll. Du bedienst die Sicherheitsbügel, die Schnelligkeit der einzelnen Elemente des Karrussels. Auch die Musik kann frei ausgesucht werden, natürlich können auch Sprüche über den Lautsprecher wiedergegeben werden. Wie man es halt von einem richtigen Jahrmarkt kennt. Die Sprüche müssen allerdings selber eingesprochen werden und werden über einen Stimmenverzerrer in Jahrmarktstyle umgewandelt.

Etwas eintönig

Simulationsspiele sind zurzeit angesagt. Leider bietet das Spiel etwas wenig Abwechslung. Ich mag Simulationen zum Teil sehr gerne, allerdings ist mir das Spiel etwas beschränkt. Das Thema „nur“ Fahrgeschäfte zu steuern bringt vielleicht auch nicht genug mit sich um wirklich lange zu unterhalten. Vielleicht hätte es mich mehr gepackt eigene Karussells zu bauen oder ähnliches. So geht man von Fahrgeschäft zu Fahrgeschäft und schaut sich an wie es funktioniert. Danach hat es für mich an Reiz verloren. Grafisch ist das Spiel auch nicht auf Top-Niveau. Zwar reicht diese für eine Simulation im Normalfall aus, aber es ist halt auch nichts überragendes und wirkt nicht zur Realitätsnähe bei.

Durch Punkte erhält man Feedback wie gut das Fahrgeschäft ankommt

Smileys zeigen an ob den Leuten die Fahrt gefallen hat. Je beliebter das Fahrgeschäft ist, desto mehr Punkte nimmt man dadurch ein. Mit den Punkten hat man die Möglichkeit die Fahrgeschäfte weiter umzubauen. Mir reicht das als eigenes Spiel nicht aus. Die Bewertungen bei Steam zeigen hier allerdings ein anderes Bild, da kommt das Spiel durchaus positiv weg. Vielleicht liegt es auch daran dass mich eine Fahrgeschäfte-Simulation nicht vom Hocker haut und ich in Sachen Karussells lieber auf Wirtschaftssimulationen wie „Planet Coaster“ zurück greife.

Fazit: Wer die Vorgänger mochte wird auch mit dem Spiel glücklich werden. Für mich persönlich ist das Spiel nur am Anfang interessant und verliert schnell an Reiz.

Weitere Informationen

  • Erscheinungsdatum: Freitag, 24 März 2017
  • Publisher: F+F Distribution
  • Plattformen: PC
  • Genre: Simulation
  • Review oder Preview: Review
  • Getestet auf: PC
Schlagwörter

Spiele ohne Multiplayer

Grafik: 76% - 1 votes
Sound: 62% - 1 votes
Steuerung: 75% - 1 votes
Gameplay: 65% - 1 votes
Singleplayer: 64% - 1 votes
Spielspaß: 62% - 1 votes

Spielbar

Wer die Vorgänger mochte wird auch mit dem Spiel glücklich werden. Für mich persönlich ist das Spiel nur am Anfang interessant und verliert schnell an Reiz.

Virtual Rides 3

Virtual Rides 3

Wer ist als Kind nicht gerne über den Jahrmarkt gegangen oder tut es noch immer?  Die Fahrgeschäfte dort sind schon beeindruckend. Mittlerweile werden einem atemberaubende Karussells angeboten, dass einem ganz schwindelerregend wird. Schwindelerregend sind allerdings auch die Preise die man dort für eine Fahrt hin blechen muss. Wer sich bereits einmal gewünscht hat das Steuer dieser Ungeheuer zu übernehmen, hat mit Virtual Rides 3 die Möglichkeit dazu. Hier haben wir einen riesigen Jahrmarkt zur Verfügung, von denen wir ein Dutzend selber gestalten, steuern und miterleben können. Insgesamt sind auf dem Festplatz über 100 unterschiedliche Buden, die man sich ansehen kann. Es geht hier nicht um das erstellen oder managen eines Jahrmarktes, sondern allein um das Führen der Attraktionen. Was ist die Aufgabe im Spiel? Du kannst dir die Fahrgeschäfte aus nächster Nähe ansehen und Steuern. Gestalte dein Fahrgeschäft nach deinen Wünschen um. Entscheide dich für Farbe, Lasershows und Schriftzügen an deinen Karussells. Es besteht auch die Möglichkeit weitere Lichter oder Nebelmaschinen anzubringen. Das ist zwar ein ganz netter Zweitvertreib, aber man ist trotzdem an feste Vorgaben gebunden, so dass die Auswahlmöglichkeiten begrenzt sind. Im Fahrgeschäfts-Häusschen bestimmen wir dann was geschehen soll. Du bedienst die Sicherheitsbügel, die Schnelligkeit der einzelnen Elemente des Karrussels. Auch die Musik kann frei ausgesucht werden, natürlich können auch Sprüche über den Lautsprecher wiedergegeben werden. Wie man es halt von einem richtigen Jahrmarkt kennt. Die Sprüche müssen allerdings selber eingesprochen werden und werden über einen Stimmenverzerrer in Jahrmarktstyle umgewandelt. Etwas eintönig Simulationsspiele sind zurzeit angesagt. Leider bietet das Spiel etwas wenig Abwechslung. Ich mag Simulationen zum Teil sehr gerne, allerdings ist mir das Spiel etwas beschränkt. Das Thema „nur“ Fahrgeschäfte zu steuern bringt vielleicht auch nicht genug mit sich um wirklich lange zu unterhalten. Vielleicht hätte es mich mehr gepackt eigene Karussells zu bauen oder ähnliches. So geht man von Fahrgeschäft zu Fahrgeschäft und schaut sich an wie es funktioniert. Danach hat es für mich an Reiz verloren. Grafisch ist das Spiel auch nicht auf Top-Niveau. Zwar reicht diese für eine Simulation im Normalfall aus, aber es ist halt auch nichts überragendes und wirkt nicht zur Realitätsnähe bei. Durch Punkte erhält man Feedback wie gut das Fahrgeschäft ankommt Smileys zeigen an ob den Leuten die Fahrt gefallen hat. Je beliebter das Fahrgeschäft ist, desto mehr Punkte nimmt man dadurch ein. Mit den Punkten hat man die Möglichkeit die Fahrgeschäfte weiter umzubauen. Mir reicht das als eigenes Spiel nicht aus. Die Bewertungen bei Steam zeigen hier allerdings ein anderes Bild, da kommt das Spiel durchaus positiv weg. Vielleicht liegt es auch daran dass mich eine Fahrgeschäfte-Simulation nicht vom Hocker haut und ich in Sachen Karussells lieber auf Wirtschaftssimulationen wie „Planet Coaster“ zurück greife. Fazit: Wer die Vorgänger mochte wird auch mit dem Spiel glücklich werden. Für mich persönlich ist das Spiel nur am Anfang interessant und verliert schnell an Reiz.
Wer ist als Kind nicht gerne über den Jahrmarkt gegangen oder tut es noch immer?  Die Fahrgeschäfte dort sind schon beeindruckend. Mittlerweile werden einem atemberaubende Karussells angeboten, dass einem ganz schwindelerregend wird. Schwindelerregend sind allerdings auch die Preise die man dort für eine Fahrt hin blechen muss. Wer sich bereits einmal gewünscht hat das Steuer dieser Ungeheuer zu übernehmen, hat mit Virtual Rides 3 die Möglichkeit dazu. Hier haben wir einen riesigen Jahrmarkt zur Verfügung, von denen wir ein Dutzend selber gestalten, steuern und miterleben können. Insgesamt sind auf dem Festplatz über 100 unterschiedliche Buden, die man sich ansehen kann. Es geht hier nicht um das erstellen oder managen eines Jahrmarktes, sondern allein um das Führen der Attraktionen. Was ist die Aufgabe im Spiel? Du kannst dir die Fahrgeschäfte aus nächster Nähe ansehen und Steuern. Gestalte dein Fahrgeschäft nach deinen Wünschen um. Entscheide dich für Farbe, Lasershows und Schriftzügen an deinen Karussells. Es besteht auch die Möglichkeit weitere Lichter oder Nebelmaschinen anzubringen. Das ist zwar ein ganz netter Zweitvertreib, aber man ist trotzdem an feste Vorgaben gebunden, so dass die Auswahlmöglichkeiten begrenzt sind. Im Fahrgeschäfts-Häusschen bestimmen wir dann was geschehen soll. Du bedienst die Sicherheitsbügel, die Schnelligkeit der einzelnen Elemente des Karrussels. Auch die Musik kann frei ausgesucht werden, natürlich können auch Sprüche über den Lautsprecher wiedergegeben werden. Wie man es halt von einem richtigen Jahrmarkt kennt. Die Sprüche müssen allerdings selber eingesprochen werden und werden über einen Stimmenverzerrer in Jahrmarktstyle umgewandelt. Etwas eintönig Simulationsspiele sind zurzeit angesagt. Leider bietet das Spiel etwas wenig Abwechslung. Ich mag Simulationen zum Teil sehr gerne, allerdings ist mir das Spiel etwas beschränkt. Das Thema „nur“ Fahrgeschäfte zu steuern bringt vielleicht auch nicht genug mit sich um wirklich lange zu unterhalten. Vielleicht hätte es mich mehr gepackt eigene Karussells zu bauen oder ähnliches. So geht man von Fahrgeschäft zu Fahrgeschäft und schaut sich an wie es funktioniert. Danach hat es für mich an Reiz verloren. Grafisch ist das Spiel auch nicht auf Top-Niveau. Zwar reicht diese für eine Simulation im Normalfall aus, aber es ist halt auch nichts überragendes und wirkt nicht zur Realitätsnähe bei. Durch Punkte erhält man Feedback wie gut das Fahrgeschäft ankommt Smileys zeigen an ob den Leuten die Fahrt gefallen hat. Je beliebter das Fahrgeschäft ist, desto mehr Punkte nimmt man dadurch ein. Mit den Punkten hat man die Möglichkeit die Fahrgeschäfte weiter umzubauen. Mir reicht das als eigenes Spiel nicht aus. Die Bewertungen bei Steam zeigen hier allerdings ein anderes Bild, da kommt das Spiel durchaus positiv weg. Vielleicht liegt es auch daran dass mich eine Fahrgeschäfte-Simulation nicht vom Hocker haut und ich in Sachen Karussells lieber auf Wirtschaftssimulationen wie „Planet Coaster“ zurück greife. Fazit: Wer die Vorgänger mochte wird auch mit dem Spiel glücklich werden. Für mich persönlich ist das Spiel nur am Anfang interessant und verliert schnell an Reiz.
67 out of 100 with 6 ratings
Benjamin Jäger

Ist nach schlaflosen Wochen nachts spielen um Jahre gealtert, obwohl er gar nicht Geburtstag hatte.

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