Benjamin Jäger geschrieben von  Apr 04, 2017

Voll verkatert

Bei voll Verkatert habe ich ehrlich gesagt an eine verzechte Nacht gedacht. Hier geht es allerdings um den erfolgreichen Geschäftsmann Tom Brand. Anstatt sich um seine Tochter zu kümmern lebt er voll und ganz für seinen Job. Sein aktuelles Projekt ist der Bau des höchsten Wolkenkratzers der Welt. Seine Frau Lara und die 11-jährige Tochter Rebecca sind dabei nur das fünfte Rad am Wagen.  Lara hat sich damit bereits abgefunden, Rebecca versucht hingegen so viel Zeit wie möglich mit ihrem Vater zu verbringen.

An ihrem Geburtstag wünscht sie sich nichts sehnlicher als eine Katze. Große Hoffnung hat sie allerdings nicht, da ihr Wunsch schon in den letzten Jahren nicht in Erfüllung ging. Da seine Frau sich jedoch dafür einsetzt, dass Tom sich dieses Jahr für seine Tochter ins Zeug legt, willigt er ein ihr diesen Wunsch zu erfüllen und begibt sich in einen Katzenladen. Die Wahl ist schnell gefallen, da sich ein Kater direkt an Tom heran geheftet hat. Durch einen Unfall auf dem Dach seines neuen Wolkenkratzers geschieht es, dass Tom sich in dem Körper des Katers wiederfindet. Sein Körper befindet sich derweil im Koma es kommt die Frage auf wieso das passiert ist und was er tun muss, damit er wieder in seinen Körper zurückdarf. Anfangs fällt ihm das Leben als Kater gar nicht so einfach, doch mit der Zeit findet er sich damit ab. Er sieht nur eine Chance seinen Körper zurück zu erhalten, er muss der beste Kater der Welt werden! Er gibt alles, was er an Liebe zu bieten hat, an seine Frau, seine Tochter und seinen Stiefsohn, der, während sein Vater im Koma liegt, in der Firma keinen einfachen Stand hat.

Kritik:
Die Story kommt irgendwie bekannt vor, wobei eine Verwandlung in einen Hund oder anderen Menschen, insbesondere des anderen Geschlechts, häufiger vorkommt. Trotzdem überzeugt der Film durch witzige Momente und wirkt nicht wie viele dieser 08/15 Filme. Sogar unerwartete Wendungen hat die Story zu bieten, wenn diese auch meistens doch recht vorhersehbar ist.  Mit Kevin Spacey und Jennifer Garner brillieren hier zwei großartige Darsteller.

Fazit:
Die Story ist von seiner Grundidee her sicherlich keine neue oder innovative Filmidee. Wer sich jedoch nur unterhalten lassen will kann hier ruhig zugreifen. Was zum Lachen gibt es auf jeden Fall und gute Schauspieler runden das ganze ab.

Weitere Informationen

  • VÖ Homevideo:: Freitag, 31 März 2017
  • Regiesseur:: Barry Sonnenfeld
  • Darsteller:: Kevin Spacey, Jennifer Garner, Christopher Walken, Robbie Amell, Cheryl Hines
  • Sprache:: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • FSK:: 0
  • Spieldauer: 85
  • Studio: Universum Film GmbH

Filme

Bewertung: 77% - 1 votes

Nettes Filmchen

Die Story ist von seiner Grundidee her sicherlich keine neue oder innovative Filmidee. Wer sich jedoch nur unterhalten lassen will kann hier ruhig zugreifen. Was zum Lachen gibt es auf jeden Fall und gute Schauspieler runden das ganze ab.

Voll verkatert

Book rating: 77 out of 100 with 1 ratings
Benjamin Jäger

Ist nach schlaflosen Wochen nachts spielen um Jahre gealtert, obwohl er gar nicht Geburtstag hatte.

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