geschrieben von  Mär 14, 2017

Interview mit DJ & Produzent Arman Cekin

Der DJ & Produzent sollte einigen ein Begriff sein, spätestens aber beim Hören seines Erfolgssongs „California Dreaming“ dürfte es in den Ohren klingeln. 13 Millionen Streams, Top10 in den Spotify „Viral Charts“ und über 12 Millionen Views auf YouTube: Mit „California Dreaming“ landete Arman Cekin im letzten Jahr einen absoluten Hit. Und das, obwohl der niederländische DJ und Produzent ein absoluter Newcomer in der EDM-Szene ist. Nun wurde der Trap-Hit mit einem Monster-Feature von keinem geringeren als Snoop Dogg veredelt.

Wir baten Arman zum Interview und sprachen mit ihm über seinen Werdegang, die Entstehung von „California Dreaming“ und was er sich für 2017 alles vorgenommen hat. Here we go ...

 
Hallo Arman, wann bist du das erste Mal mit elektronischer Musik in Berührung gekommen?
 Arman Cekin: Das war vor fünf Jahren. Also ziemlich genau zu der Zeit, als ich anfing meine ersten eigenen Songs zu produzieren. Da habe ich realisiert, dass Elektro die populärste Form der instrumentellen Musik ist und ich wollte einfach gut darin werden.
 
Wann hast du entschieden, den Fokus vom Produzieren auch auf das DJing zu verlagern?
Arman Cekin: Ich habe mit dem Produzieren angefangen, also verstehe ich mich in erster Linie als Produzent. Die meisten bekannten DJs sind ja auch eigentlich Produzenten. Aber der beste Weg, um sich als Musikproduzent Gehör zu verschaffen, ist aber sicher immer DJing.
 
Im vergangenen Jahr hat sich dein Song „California Dreaming“ zur Trap-Hymne rund um den Erdball entwickelt. Wann und wie ist die Idee zum Song entstanden?
Arman Cekin: Ich hatte schon etwas länger diese eine ganz bestimmte Melodie im Kopf. Als ich diese dann mit den Vocals von Paul Rey ausprobierte, habe ich den Beat in nur in 15 Minuten gebaut. Ich wusste sofort, dass das mein bisher bester Track werden würde. Ich trug ihn schon so lange gedanklich mit mir rum.
 
Wann hast du realisiert, dass sich der Song zu einem weltweiten Hit entwickelt?
Arman Cekin: Ich bin da eher bescheiden und sehe den Song bisher nicht als einen weltweiten Hit. Aber ich habe festgestellt, dass es vorteilhaft ist, wenn mich die Szene damit verbindet. Der Song hat es immerhin auf Platz sieben in den globalen Spotify "Viral Charts" geschafft.
 
Für die Vocals hast du den schwedischen Singer-Songwriter Paul Rey mit an Bord genommen. Woher kennt ihr euch und wie war eure Zusammenarbeit?
Arman Cekin: Ein anderer Produzent hat mir sein Soundcloud-Profil zugeschickt und dadurch bin ich auf „California Dreaming“ zusammen mit anderen Instrumentals gestoßen. Mir hat der Song gefallen und so habe ich ihn kontaktiert und gefragt, ob ich ein Remake machen darf. Leider habe ich Paul und sein Team bisher noch nicht getroffen. Aber wir haben eine Menge Arbeit investiert, um den Song so gut wie möglich zu machen. Paul Rey hat einfach auch die besten Vocals, mit denen ich je arbeiten durfte. 
 
Nun gibt es „California Dreaming“ in einer weiteren Version mit niemand geringerem als Snoop Dogg. Wie kam es zu der Idee?
Arman Cekin: Das war die Idee des Managers von Paul Rey. Ich war sofort einverstanden und fand die Idee super. Es könnte kein Feature geben, das besser zum Track passt als das von Snoop Dogg.
 
Mit Remixes wie „Hotline Bling“ von Drake und Rihannas „Work“ hast du dir bereits einen Namen machen können. Warum sind solche Remixe so wichtig für Musikproduzenten?
Arman Cekin: Remixe wie diese werden oft in Clubs und Radios gespielt. Und dadurch verschaffen sie Produzenten viel Aufmerksamkeit. Trotzdem ist es mehr mein Ding, eigene Tracks zu produzieren und das werde ich in Zukunft weiterhin machen.
 
Wie sieht dein Equipment im Studio und Live aus?
Arman Cekin: Ich produziere auf meinem Laptop mit Kopfhörern und performe live mit CDJs.
 
Welche Live-Acts inspirieren dich?
Arman Cekin: Tatsächlich inspirieren mich Live Acts nicht wirklich. Vielmehr sind es ganze Musikkompositionen. Ich liebe es, in alle Details eines Tracks zu versinken. Meistens handelt es sich dabei um EDM-Tracks, aber auch Soundtracks aus Filmen.
 

Was wissen die wenigsten über dich?
Arman Cekin: Zur Musik und letztlich zum Produzieren gebracht hat mich eigentlich erst das Klavierspielen. Ich habe es mir autodidaktisch beigebracht und nach einiger Zeit konnte ich selbst eigene Arrangements spielen. Das war auch der Zeitpunkt, als ich gemerkt habe, dass ich ganze Tracks machen möchte und schließlich bin ich beim Produzieren gelandet. Daneben habe ich dann gemeinsam mit dem Produzenten & DJ Onderkoffer und dem Mitinhaber von Trap City die DJ-Crew „No Riddim“ aufgebaut.
 
Was war dein bisher liebstes Ziel, das du während deiner Musikkarriere besucht hast und warum?
Arman Cekin: Ich bin tatsächlich noch nicht so viel rumgekommen, aber nächsten Monat startet meine erste Tour in den USA. Ich freue mich total Los Angeles zu sehen. Ich habe das Gefühl, das ist der beste Ort für Musik.
 
Was sind deine Hoffnungen und Wünsche für 2017?
Arman Cekin: Ich habe das Gefühl, dass 2017 mein bisher erfolgreichstes Jahr wird. Ich habe meinen besten Track veröffentlicht und ich werde erste Shows spielen. Ich hoffe, dass ich dieses Jahr noch einige neue Tracks produzieren kann, so dass ich einfach mit dem weitermachen kann, was ich liebe.
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