geschrieben von  Mai 17, 2016

Ohne Tisch-Knigge kein zweites Date - Schmatzen beim Dating ist Abtörner Nr. 1

Ob zum Überraschungsfrühstück im Bett oder beim romantischen Candle-Light-Dinner - genussvolles Essen gehört genauso zur Liebe wie die Luft zum Atmen. Aber nicht nur in der Partnerschaft spielen gemeinsame Mahlzeiten eine wichtige Rolle, wie eine aktuelle Umfrage der Partnervermittlung eDarling mit über 600 deutschsprachigen Teilnehmern zeigt. Auch bei den ersten Dates entscheidet das richtige Gericht über Erfolg oder Misserfolg. Die Ergebnisse offenbaren welche Speisen sowie Restaurants die Herzen höher schlagen lassen und welche No-Gos unbedingt vermieden werden sollten.

 

Kochen beim Date: Pasta Amore

Schon Susi und Strolch haben es uns vorgemacht: Mit Hilfe von romantischem Kerzenlicht, Musik und einer liebevoll zubereiteten Pasta lassen sich die Herzen im Sturm erobern. Dem stimmen insbesondere die weiblichen Teilnehmer der Umfrage zu - fast die Hälfte der Frauen (47 Prozent) schwärmen für ein Pasta-Gericht beim ersten Date. Die Mehrheit der Männer (39 Prozent) bleibt dem Fleisch und somit auch dem Klischee treu. Sie lassen sich am liebsten mit einem saftigen Steak oder einem herzhaften Braten beim ersten Date verwöhnen. So gegensätzlich die Ansichten über das perfekte Dinner beim ersten Date auch sein mögen, in einem sind sich beide Geschlechter einig: Keine Liebe gibt's für Salate (9 Prozent) oder Sushi (2 Prozent).

 

Italienische Restaurants lassen die Herzen höher schlagen

Ob beim ersten Date oder in einer Partnerschaft - die klare Mehrheit der Befragten (78 Prozent) wünscht sich ein Restaurantbesuch für ein gemeinsames Dinner mit dem oder der Angebeteten. Nur gut jeder Fünfte (22 Prozent) zieht ein Abendessen in seinen eigenen vier Wänden vor. Geht es an die Restaurantwahl, lohnt sich erneut ein Blick nach Bella Italia: Mit 54 Prozent würde die Mehrheit der Befragten ein italienisches Restaurant für ein erstes Date auswählen. Platz 2 und 3 belegen deutsche (27 Prozent) und asiatische Restaurants (10 Prozent). Kleckergarantie und unappetitliches Münderaufreißen begründen wahrscheinlich die Unbeliebtheit von Burger-Restaurants (unter 1 Prozent) beim ersten Date.

 

Für 87 Prozent ein absolutes No-Go: Keine Tischmanieren

Schmatzen, Schlürfen und Ellbogen auf dem Tisch - alle, die beim  Essen in diese oder ähnliche Knigge-Fettnäpfchen treten, gelten schnell als unattraktiv. Denn für die Mehrheit aller Befragten (86 Prozent) sind unzivilisierte Essgewohnheiten das absolute No-Go in einer Partnerschaft oder beim Kennenlernen. Auch ein Flop für Männer und Frauen: Wenn er oder sie nur ungesundes Fast Food isst (75 Prozent). Für gut jeden Dritten wäre eine vegetarische oder vegane Ernährung (34 Prozent) der Abtörner schlechthin.

 

Gemeinsames Schlemmen stärkt die Beziehung

Liebe geht nicht nur durch den Magen, sie wird auch durch Zweisamkeit beim Essen gestärkt - davon sind 82 Prozent der Befragten überzeugt. Ihnen ist regelmäßiges gemeinsames Essen in einer Partnerschaft sehr wichtig. Und auch Foodbloggerin Katharina Höhnk ist von dieser Annahme überzeugt: "In einer Partnerschaft bedeutet Kochen Aufmerksamkeit schenken und verwöhnen. Es gibt die Wärme, die wir alle brauchen, es schafft gemeinsame sinnliche Erlebnisse, die verbinden." Doch Aufgepasst! Wer sinnlichen Sex mit dem Schlemmen verbinden will, sollte sich auch hier der unterschiedlichen Geschmäcker von Mann und Frau bewusst sein - denn nach dem Sex naschen  Männer am liebsten Schokolade (75 Prozent) während Frauen Heißhunger auf einen dicken Burger bekommen (52 Prozent).

 

Männer würden für Partner auf Fleisch pfeifen

Großes Aufatmen für alle Vegetarier, Veganer oder Fitness-Freaks: 41 Prozent aller Männer würden ihr Essverhalten dem Partner zu Liebe ändern. Allerdings nur wenn er oder sie anwesend ist. Diese Toleranz könnte womöglich darin begründet sein, dass Männer bezüglich der Essgewohnheiten von einer Beziehung profitieren: 43 Prozent gaben an, sich zu zweit gesünder zu ernähren als alleine. Bei den weiblichen Befragten stimmte nur jede vierte Frau der Aussage zu. Der Mehrheit der Frauen (57 Prozent) sind von Grund auf ähnliche Essgewohnheiten in einer Partnerschaft sehr wichtig und sie sind nicht bereit ihre eigenen für den Partner zu ändern.

 

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