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  • Madden NFL 18
    7

    Madden NFL 18

    Madden NFL 18

    Wie in jedem Jahr bringt EA einen neuen Ableger der NFL-Reihe. In Deutschland ist die Sportart vielleicht nicht ganz so angesagt wie zum Beispiel Fußball, dennoch hat die Reihe seine treuen Fans. Bereits im letzten Jahr hat das Spiel eine gute Wertung bei uns erhalten, durch die Frostbite Engine, welche bereits bei FIFA eingesetzt wird, wollen die Entwickler nun noch eine Schippe drauflegen, doch gelingt dies? Was gibt es neues? Jedes Jahr holen sich Fans den neuen Madden-Ableger und jedes Jahr wieder hofft man auf die großen Neuerungen. Mit der neuen Engine haben die Entwickler neue Möglichkeiten. Ich muss gestehen das NFL nicht meine Sportart Nummer eins ist, vielmehr gehöre ich dem Team FIFA an. Trotzdem freue ich mich jedes Jahr aufs Neue den aktuellen Ableger anzuspielen und zu versuchen mich nach und nach mit der Steuerung und dem Spielablauf vertraut zu machen. Die größte Neuerung ist sicherlich die Frostbite-Engine, diese sorgt dafür das die Spieler-Molle noch einmal realistischer daherkommen. Die Spieler sehen nun viel besser als bei den Vorgängerversionen aus. Der Gesamte Ablauf wirkt geschmeidiger und das reale NFL-Football Feeling kommt nun vielmehr zum Vorschein. Die Grafik bietet mehr Details, nur die Mundbewegungen bei den Spielern sehen sehr künstlich aus. Man kann aber sagen das im Großen und Ganzen der Einsatz der neuen Engine ein gelungener Fortschritt ist. Atmosphäre wurde aufgepäppelt Nicht nur die Spieler, sondern auch das ganze drumherum kommt viel besser zu Geltung. Die Stadien wirken nun viel belebter und die Atmosphäre wirkt lebhafter. Fans gehen nun viel mehr auf das Geschehen auf dem Rasen ein und besonders beim Super Bowl reißen sie einen richtig mit, als ob man live dabei wäre. Insgesamt wirkt das Spiel ein Tick schneller, aber auch flüssiger. Es kommt einem dynamischer vor, so dass man alles auf dem Platz intensiver erlebt. Schon in den vorherigen Teilen machte NFL viel richtig und hat von seinen bisherigen Stärken keine verloren und dabei neue aufgebaut. Mache deinen Spieler zum Star! Im letzten Jahr führte „FIFA 17“ bereits den Story-Modus ein. Für meinen Geschmack war dieser zwar noch etwas kurz, doch es war eine gelungene Alternative. Wer es nicht so mit Fußball hat, findet diesen Modus nun auch in „Madden 18“ wieder. Wir übernehmen hier die Rolle von Devin Wade. Ein ehemaliger fünf Sterne High-School Quarterback, der sich drei Jahre vom Football abgewandt hatte und nun beim NFL Draft auf einmal gezogen wird. Die große Chance wird also Realität und die Jagd nach einem Platz in der NFL beginnt. Auf seiner Reise ist Devin Wade natürlich nicht alleine. Freunde stehen ihm zur Seite, Kontrahenten fungieren als Gegenspieler. Und dann ist da noch Dan Marino, einer der größten Quarterbacks der Geschichte. Mathis, eine kleine Stadt im Bundestaat Texas ist die Heimat von Devin Wade. Ein unscheinbarer Ort. Dank der Frostbite Engine wunderschön animiert und so ganz anders als die großen NFL Städte. Aber genau da liegt das Ziel. Schließlich wollen wir mit Devin ja in die NFL und dort in den großen Stadien antreten und den Super Bowl gewinnen. Quasi von den Holzbänken im Provinzstadion, auf welchen wir mit unseren Freunden unter dem Flutlicht quatschen, rauf auf den Football-Olymp. Dieser Modus macht auf jeden Fall richtig Spaß. Die Figuren wurden von richtigen Schauspielern gespielt. Das merkt man. Sie haben Tiefgang, so wie die gesamte Geschichte. Fazit: Madden NFL 18 ist für Fans das beste Spiel der Serie. Die Grafik hat einen weiteren großen Schritt gemacht. Die Steuerung und das Gameplay sind wie gewohnt auf einem großen Niveau. Die neue Engine hat sich wirklich gelohnt und der neue Story-Modus macht Madden zu einem der besten Sportspiele.
    Wie in jedem Jahr bringt EA einen neuen Ableger der NFL-Reihe. In Deutschland ist die Sportart vielleicht nicht ganz so angesagt wie zum Beispiel Fußball, dennoch hat die Reihe seine treuen Fans. Bereits im letzten Jahr hat das Spiel eine gute Wertung bei uns erhalten, durch die Frostbite Engine, welche bereits bei FIFA eingesetzt wird, wollen die Entwickler nun noch eine Schippe drauflegen, doch gelingt dies? Was gibt es neues? Jedes Jahr holen sich Fans den neuen Madden-Ableger und jedes Jahr wieder hofft man auf die großen Neuerungen. Mit der neuen Engine haben die Entwickler neue Möglichkeiten. Ich muss gestehen das NFL nicht meine Sportart Nummer eins ist, vielmehr gehöre ich dem Team FIFA an. Trotzdem freue ich mich jedes Jahr aufs Neue den aktuellen Ableger anzuspielen und zu versuchen mich nach und nach mit der Steuerung und dem Spielablauf vertraut zu machen. Die größte Neuerung ist sicherlich die Frostbite-Engine, diese sorgt dafür das die Spieler-Molle noch einmal realistischer daherkommen. Die Spieler sehen nun viel besser als bei den Vorgängerversionen aus. Der Gesamte Ablauf wirkt geschmeidiger und das reale NFL-Football Feeling kommt nun vielmehr zum Vorschein. Die Grafik bietet mehr Details, nur die Mundbewegungen bei den Spielern sehen sehr künstlich aus. Man kann aber sagen das im Großen und Ganzen der Einsatz der neuen Engine ein gelungener Fortschritt ist. Atmosphäre wurde aufgepäppelt Nicht nur die Spieler, sondern auch das ganze drumherum kommt viel besser zu Geltung. Die Stadien wirken nun viel belebter und die Atmosphäre wirkt lebhafter. Fans gehen nun viel mehr auf das Geschehen auf dem Rasen ein und besonders beim Super Bowl reißen sie einen richtig mit, als ob man live dabei wäre. Insgesamt wirkt das Spiel ein Tick schneller, aber auch flüssiger. Es kommt einem dynamischer vor, so dass man alles auf dem Platz intensiver erlebt. Schon in den vorherigen Teilen machte NFL viel richtig und hat von seinen bisherigen Stärken keine verloren und dabei neue aufgebaut. Mache deinen Spieler zum Star! Im letzten Jahr führte „FIFA 17“ bereits den Story-Modus ein. Für meinen Geschmack war dieser zwar noch etwas kurz, doch es war eine gelungene Alternative. Wer es nicht so mit Fußball hat, findet diesen Modus nun auch in „Madden 18“ wieder. Wir übernehmen hier die Rolle von Devin Wade. Ein ehemaliger fünf Sterne High-School Quarterback, der sich drei Jahre vom Football abgewandt hatte und nun beim NFL Draft auf einmal gezogen wird. Die große Chance wird also Realität und die Jagd nach einem Platz in der NFL beginnt. Auf seiner Reise ist Devin Wade natürlich nicht alleine. Freunde stehen ihm zur Seite, Kontrahenten fungieren als Gegenspieler. Und dann ist da noch Dan Marino, einer der größten Quarterbacks der Geschichte. Mathis, eine kleine Stadt im Bundestaat Texas ist die Heimat von Devin Wade. Ein unscheinbarer Ort. Dank der Frostbite Engine wunderschön animiert und so ganz anders als die großen NFL Städte. Aber genau da liegt das Ziel. Schließlich wollen wir mit Devin ja in die NFL und dort in den großen Stadien antreten und den Super Bowl gewinnen. Quasi von den Holzbänken im Provinzstadion, auf welchen wir mit unseren Freunden unter dem Flutlicht quatschen, rauf auf den Football-Olymp. Dieser Modus macht auf jeden Fall richtig Spaß. Die Figuren wurden von richtigen Schauspielern gespielt. Das merkt man. Sie haben Tiefgang, so wie die gesamte Geschichte. Fazit: Madden NFL 18 ist für Fans das beste Spiel der Serie. Die Grafik hat einen weiteren großen Schritt gemacht. Die Steuerung und das Gameplay sind wie gewohnt auf einem großen Niveau. Die neue Engine hat sich wirklich gelohnt und der neue Story-Modus macht Madden zu einem der besten Sportspiele.
    100 out of 100 with 7 ratings
  • Virtual Rides 3
    6

    Virtual Rides 3

    Virtual Rides 3

    Wer ist als Kind nicht gerne über den Jahrmarkt gegangen oder tut es noch immer?  Die Fahrgeschäfte dort sind schon beeindruckend. Mittlerweile werden einem atemberaubende Karussells angeboten, dass einem ganz schwindelerregend wird. Schwindelerregend sind allerdings auch die Preise die man dort für eine Fahrt hin blechen muss. Wer sich bereits einmal gewünscht hat das Steuer dieser Ungeheuer zu übernehmen, hat mit Virtual Rides 3 die Möglichkeit dazu. Hier haben wir einen riesigen Jahrmarkt zur Verfügung, von denen wir ein Dutzend selber gestalten, steuern und miterleben können. Insgesamt sind auf dem Festplatz über 100 unterschiedliche Buden, die man sich ansehen kann. Es geht hier nicht um das erstellen oder managen eines Jahrmarktes, sondern allein um das Führen der Attraktionen. Was ist die Aufgabe im Spiel? Du kannst dir die Fahrgeschäfte aus nächster Nähe ansehen und Steuern. Gestalte dein Fahrgeschäft nach deinen Wünschen um. Entscheide dich für Farbe, Lasershows und Schriftzügen an deinen Karussells. Es besteht auch die Möglichkeit weitere Lichter oder Nebelmaschinen anzubringen. Das ist zwar ein ganz netter Zweitvertreib, aber man ist trotzdem an feste Vorgaben gebunden, so dass die Auswahlmöglichkeiten begrenzt sind. Im Fahrgeschäfts-Häusschen bestimmen wir dann was geschehen soll. Du bedienst die Sicherheitsbügel, die Schnelligkeit der einzelnen Elemente des Karrussels. Auch die Musik kann frei ausgesucht werden, natürlich können auch Sprüche über den Lautsprecher wiedergegeben werden. Wie man es halt von einem richtigen Jahrmarkt kennt. Die Sprüche müssen allerdings selber eingesprochen werden und werden über einen Stimmenverzerrer in Jahrmarktstyle umgewandelt. Etwas eintönig Simulationsspiele sind zurzeit angesagt. Leider bietet das Spiel etwas wenig Abwechslung. Ich mag Simulationen zum Teil sehr gerne, allerdings ist mir das Spiel etwas beschränkt. Das Thema „nur“ Fahrgeschäfte zu steuern bringt vielleicht auch nicht genug mit sich um wirklich lange zu unterhalten. Vielleicht hätte es mich mehr gepackt eigene Karussells zu bauen oder ähnliches. So geht man von Fahrgeschäft zu Fahrgeschäft und schaut sich an wie es funktioniert. Danach hat es für mich an Reiz verloren. Grafisch ist das Spiel auch nicht auf Top-Niveau. Zwar reicht diese für eine Simulation im Normalfall aus, aber es ist halt auch nichts überragendes und wirkt nicht zur Realitätsnähe bei. Durch Punkte erhält man Feedback wie gut das Fahrgeschäft ankommt Smileys zeigen an ob den Leuten die Fahrt gefallen hat. Je beliebter das Fahrgeschäft ist, desto mehr Punkte nimmt man dadurch ein. Mit den Punkten hat man die Möglichkeit die Fahrgeschäfte weiter umzubauen. Mir reicht das als eigenes Spiel nicht aus. Die Bewertungen bei Steam zeigen hier allerdings ein anderes Bild, da kommt das Spiel durchaus positiv weg. Vielleicht liegt es auch daran dass mich eine Fahrgeschäfte-Simulation nicht vom Hocker haut und ich in Sachen Karussells lieber auf Wirtschaftssimulationen wie „Planet Coaster“ zurück greife. Fazit: Wer die Vorgänger mochte wird auch mit dem Spiel glücklich werden. Für mich persönlich ist das Spiel nur am Anfang interessant und verliert schnell an Reiz.
    Wer ist als Kind nicht gerne über den Jahrmarkt gegangen oder tut es noch immer?  Die Fahrgeschäfte dort sind schon beeindruckend. Mittlerweile werden einem atemberaubende Karussells angeboten, dass einem ganz schwindelerregend wird. Schwindelerregend sind allerdings auch die Preise die man dort für eine Fahrt hin blechen muss. Wer sich bereits einmal gewünscht hat das Steuer dieser Ungeheuer zu übernehmen, hat mit Virtual Rides 3 die Möglichkeit dazu. Hier haben wir einen riesigen Jahrmarkt zur Verfügung, von denen wir ein Dutzend selber gestalten, steuern und miterleben können. Insgesamt sind auf dem Festplatz über 100 unterschiedliche Buden, die man sich ansehen kann. Es geht hier nicht um das erstellen oder managen eines Jahrmarktes, sondern allein um das Führen der Attraktionen. Was ist die Aufgabe im Spiel? Du kannst dir die Fahrgeschäfte aus nächster Nähe ansehen und Steuern. Gestalte dein Fahrgeschäft nach deinen Wünschen um. Entscheide dich für Farbe, Lasershows und Schriftzügen an deinen Karussells. Es besteht auch die Möglichkeit weitere Lichter oder Nebelmaschinen anzubringen. Das ist zwar ein ganz netter Zweitvertreib, aber man ist trotzdem an feste Vorgaben gebunden, so dass die Auswahlmöglichkeiten begrenzt sind. Im Fahrgeschäfts-Häusschen bestimmen wir dann was geschehen soll. Du bedienst die Sicherheitsbügel, die Schnelligkeit der einzelnen Elemente des Karrussels. Auch die Musik kann frei ausgesucht werden, natürlich können auch Sprüche über den Lautsprecher wiedergegeben werden. Wie man es halt von einem richtigen Jahrmarkt kennt. Die Sprüche müssen allerdings selber eingesprochen werden und werden über einen Stimmenverzerrer in Jahrmarktstyle umgewandelt. Etwas eintönig Simulationsspiele sind zurzeit angesagt. Leider bietet das Spiel etwas wenig Abwechslung. Ich mag Simulationen zum Teil sehr gerne, allerdings ist mir das Spiel etwas beschränkt. Das Thema „nur“ Fahrgeschäfte zu steuern bringt vielleicht auch nicht genug mit sich um wirklich lange zu unterhalten. Vielleicht hätte es mich mehr gepackt eigene Karussells zu bauen oder ähnliches. So geht man von Fahrgeschäft zu Fahrgeschäft und schaut sich an wie es funktioniert. Danach hat es für mich an Reiz verloren. Grafisch ist das Spiel auch nicht auf Top-Niveau. Zwar reicht diese für eine Simulation im Normalfall aus, aber es ist halt auch nichts überragendes und wirkt nicht zur Realitätsnähe bei. Durch Punkte erhält man Feedback wie gut das Fahrgeschäft ankommt Smileys zeigen an ob den Leuten die Fahrt gefallen hat. Je beliebter das Fahrgeschäft ist, desto mehr Punkte nimmt man dadurch ein. Mit den Punkten hat man die Möglichkeit die Fahrgeschäfte weiter umzubauen. Mir reicht das als eigenes Spiel nicht aus. Die Bewertungen bei Steam zeigen hier allerdings ein anderes Bild, da kommt das Spiel durchaus positiv weg. Vielleicht liegt es auch daran dass mich eine Fahrgeschäfte-Simulation nicht vom Hocker haut und ich in Sachen Karussells lieber auf Wirtschaftssimulationen wie „Planet Coaster“ zurück greife. Fazit: Wer die Vorgänger mochte wird auch mit dem Spiel glücklich werden. Für mich persönlich ist das Spiel nur am Anfang interessant und verliert schnell an Reiz.
    100 out of 100 with 6 ratings
  • Mass Effect: Andromeda
    6

    Mass Effect: Andromeda

    Mass Effect: Andromeda

    Als das neue Mass Effect angekündigt wurde, haben sich Millionen Fans der Reihe gefreut. Durch die ersten drei Teile erlang das Spiel eine breite Fan-Base, aber das Problem bei vielen großen Spielen ist, dass der Nachfolger oft eine Enttäuschung ist. Doch wie sieht das bei Mass Effect aus? Kann das Spiel halten was der Name verspricht? Worum geht es im Spiel?Wir befinden uns mitten in der Andromeda-Galaxie fernab der Milchstraße. Dort suchen wir nach einer feindseligen Galaxie, in der wir die außerirdischen sind. Hier wollen wir uns eine neue Heimat errichten und kämpfen gegen eine tödliche Spezies, die alles daransetzt, sie aufzuhalten. Unser Part ist dabei die des Anführers militärischer ausgebildeter Forscher. Während wir die Geheimnisse der Andromeda-Galaxie lüften, ruht die Hoffnung der Menschheit auf unseren Schultern und wir müssen uns fragen: Wie weit werden sollten wir gehen, um unser Überleben zu sichern? Wir kämpfen für die Menschheit mit einem MilchbubiDer erste Wermutstropfen kam auf, als ich den neuen Protagonisten Ryder gesehen habe. Dieser sieht aus wie ein 14-jähriger Bub der beliebig austauschbar ist. Leider ist keiner der angebotenen Gesichter der Kracher, aber davon wollen wir uns den Spielspaß nicht verderben lassen. Der Story-Modus wirkt leider ziemlich bekannt. Hier ist keine Weiterentwicklung zu erkennen. Natürlich kann man der Auffassung sein, was früher gut war, ist heute auch noch gut, aber man sollte sich nicht immer auf vergangenen Lorbeeren ausruhen. Ein neuer Wind wäre hier vielleicht das richtige gewesen. Wie bereits in den vergangenen Teilen ist die Menschheit noch immer die junge Spezies, die niemand für voll nimmt. Ehemalige Stärke entpuppt sich nun als SchwachpunktLeider punktet das Spiel auch nicht mit den damaligen großen Stärken. Die Zwischensequenzen waren ein Augenschmaus gewesen. Im neuen Teil wollte man anscheinend echte Kino-Atmosphäre herbeirufen, das geht leider etwas nach hinten los. Hier kommt durch die schlechte Gesichtsanimation keinerlei Atmosphäre auf. Das mag man als Fan vielleicht verzeihen, ist für ein Millionenprojekt in der heutigen Zeit ein No-Go und nicht nachvollziehbar. Aber es gibt zum Glück auch einige Lichtblicke im Universum. Zwar kommt unser neuer Protagonist nicht an unseren alten geliebten Helden Shepard heran, aber das Spiel hat trotzdem enormes Suchtpotenzial. Anders wie die Videosequenzen ist das Game-Design äußerst gelungen. Jeder Planet hat seinen eigenen Charme und ist unverwechselbar. Vom Dschungel bis zur Eiswüste ist alles dabei. Interessant sind auch die Nebenquest, welche sich als äußerst abwechslungsreich herausstellen. Die Charaktere sind liebevoll ausgearbeitet und erzählen alle ihre eigene Geschichte. Die Story kann man hierbei nur loben und man kann sie durch eigene Auswahlmöglichkeiten verändern. Gameplay ohne Neuerungen, aber gutEs gibt hier nicht allzu viel Neues zu berichten. Man kann nun für sein Profil gewisse Spezialattribute freischalten. Seit ihr eher ein Nahkampfkämpfer oder bevorzugt ihr die Entfernung? Ob man diese Boni braucht muss man für sich selber entscheiden, um das Spiel durchzuspielen werden diese nicht benötigt. Fazit: Das Spiel ist nicht perfekt, aber welches Spiel ist das schon? Manchmal hatte ich das Gefühl als ob das Spiel aus vergangenen Jahren ist. Es kommt leider nicht an die damaligen Titel der Reihe heran. Wenn man dem Spiel eine Chance gibt kann es jedoch trotzdem sehr großen Spaß bringen.
    Als das neue Mass Effect angekündigt wurde, haben sich Millionen Fans der Reihe gefreut. Durch die ersten drei Teile erlang das Spiel eine breite Fan-Base, aber das Problem bei vielen großen Spielen ist, dass der Nachfolger oft eine Enttäuschung ist. Doch wie sieht das bei Mass Effect aus? Kann das Spiel halten was der Name verspricht? Worum geht es im Spiel?Wir befinden uns mitten in der Andromeda-Galaxie fernab der Milchstraße. Dort suchen wir nach einer feindseligen Galaxie, in der wir die außerirdischen sind. Hier wollen wir uns eine neue Heimat errichten und kämpfen gegen eine tödliche Spezies, die alles daransetzt, sie aufzuhalten. Unser Part ist dabei die des Anführers militärischer ausgebildeter Forscher. Während wir die Geheimnisse der Andromeda-Galaxie lüften, ruht die Hoffnung der Menschheit auf unseren Schultern und wir müssen uns fragen: Wie weit werden sollten wir gehen, um unser Überleben zu sichern? Wir kämpfen für die Menschheit mit einem MilchbubiDer erste Wermutstropfen kam auf, als ich den neuen Protagonisten Ryder gesehen habe. Dieser sieht aus wie ein 14-jähriger Bub der beliebig austauschbar ist. Leider ist keiner der angebotenen Gesichter der Kracher, aber davon wollen wir uns den Spielspaß nicht verderben lassen. Der Story-Modus wirkt leider ziemlich bekannt. Hier ist keine Weiterentwicklung zu erkennen. Natürlich kann man der Auffassung sein, was früher gut war, ist heute auch noch gut, aber man sollte sich nicht immer auf vergangenen Lorbeeren ausruhen. Ein neuer Wind wäre hier vielleicht das richtige gewesen. Wie bereits in den vergangenen Teilen ist die Menschheit noch immer die junge Spezies, die niemand für voll nimmt. Ehemalige Stärke entpuppt sich nun als SchwachpunktLeider punktet das Spiel auch nicht mit den damaligen großen Stärken. Die Zwischensequenzen waren ein Augenschmaus gewesen. Im neuen Teil wollte man anscheinend echte Kino-Atmosphäre herbeirufen, das geht leider etwas nach hinten los. Hier kommt durch die schlechte Gesichtsanimation keinerlei Atmosphäre auf. Das mag man als Fan vielleicht verzeihen, ist für ein Millionenprojekt in der heutigen Zeit ein No-Go und nicht nachvollziehbar. Aber es gibt zum Glück auch einige Lichtblicke im Universum. Zwar kommt unser neuer Protagonist nicht an unseren alten geliebten Helden Shepard heran, aber das Spiel hat trotzdem enormes Suchtpotenzial. Anders wie die Videosequenzen ist das Game-Design äußerst gelungen. Jeder Planet hat seinen eigenen Charme und ist unverwechselbar. Vom Dschungel bis zur Eiswüste ist alles dabei. Interessant sind auch die Nebenquest, welche sich als äußerst abwechslungsreich herausstellen. Die Charaktere sind liebevoll ausgearbeitet und erzählen alle ihre eigene Geschichte. Die Story kann man hierbei nur loben und man kann sie durch eigene Auswahlmöglichkeiten verändern. Gameplay ohne Neuerungen, aber gutEs gibt hier nicht allzu viel Neues zu berichten. Man kann nun für sein Profil gewisse Spezialattribute freischalten. Seit ihr eher ein Nahkampfkämpfer oder bevorzugt ihr die Entfernung? Ob man diese Boni braucht muss man für sich selber entscheiden, um das Spiel durchzuspielen werden diese nicht benötigt. Fazit: Das Spiel ist nicht perfekt, aber welches Spiel ist das schon? Manchmal hatte ich das Gefühl als ob das Spiel aus vergangenen Jahren ist. Es kommt leider nicht an die damaligen Titel der Reihe heran. Wenn man dem Spiel eine Chance gibt kann es jedoch trotzdem sehr großen Spaß bringen.
    100 out of 100 with 6 ratings
  • theHunter: Call of the Wild
    6

    theHunter: Call of the Wild

    theHunter: Call of the Wild

    Über das Jagen mag man geteilter Meinung sein. Als Simulation ist es auf jeden Fall um einiges tierfreundlicher wie in echt. Die Jagdsimulation theHunter dürfte den meisten Genreliebhaber bekannt sein. Zuletzt schreckte jedoch viele Spieler das Bezahlsystem der Reihe ab. Nicht jeder ist gewillt eine monatliche Gebühr und für Extras die nicht freispielbar sind zu blechen. Gerade Gelegenheitsspieler suchen sich bei so etwas lieber etwas anderes. Und die Kosten betragen sich hier nicht auf ein paar Cent, sondern gehen schnell in die hunderte von Euros. Dafür wurde an den Spielen aber auch stetig weiter gewerkelt. Bei „theHunter – Call of the Wild „ sieht das Geschäftsmodell anders aus, hier kriegt man für knapp 30  Euro ein fertiges Spieles, welches zwei Gebiete, ein Dutzend Tierarten und ein gutes Waffenarsenal bietet, welche man nach und nach freispielen kann. Zusätzlich gibt es Missionen, aber man kann auch einfach nur Jagen gehen. Leider stimmt die Aussage fertiges Spiel nur zum Teil…Grafisch wurde ein gigantischer Sprung gemachtDie Grafik weiß für eine Simulation wirklich zu überzeugen und dafür braucht man nicht einmal einen allzu Leistungsstarken Rechner. Die Landschaft und auch Tier-Modelle sind Detailreich und realistisch gestaltet. Es erwarten einem hier Fußspuren, Nachtjagt und eine Trefferanalyse. Eigentlich alles super sollte man denken, aber halt nur eigentlich… Man hat bei dem Spiel einige Details weggelassen, damit es einsteigerfreundlicher ist. Leider ist die Trefferanalyse nicht immer ganz genau. Obwohl man weiß das man das Tier in den Kopf getroffen hat, wird dieser in der Bauch Gegend angezeigt. Das ist aber nur einer von mehreren Fehlern im Spiel. Es gibt zum Beispiel Grafikfehler, bei denen die Pflanzen einfach in der Luft schweben.  Das ist jedoch nur ein Grafikfehler von vielen. Bei uns ist das Spiel auch öfters abgestürzt. Hier muss dringend per Patch nachgebessert werden. Schade das man das nicht bereits zum Release hinbekommen hat, sondern das Spiel auf den Markt gebracht hat.  Fazit: Trotz Fehler macht die Jagdsimulation spaß, allerding wäre hier mehr drin gewesen. Erfahrene theHunter Spieler dürften allerdings darüber enttäuscht sein, dass einige Details entfernt wurden. Für Anfänger ist es dafür gut geeignet.
    Über das Jagen mag man geteilter Meinung sein. Als Simulation ist es auf jeden Fall um einiges tierfreundlicher wie in echt. Die Jagdsimulation theHunter dürfte den meisten Genreliebhaber bekannt sein. Zuletzt schreckte jedoch viele Spieler das Bezahlsystem der Reihe ab. Nicht jeder ist gewillt eine monatliche Gebühr und für Extras die nicht freispielbar sind zu blechen. Gerade Gelegenheitsspieler suchen sich bei so etwas lieber etwas anderes. Und die Kosten betragen sich hier nicht auf ein paar Cent, sondern gehen schnell in die hunderte von Euros. Dafür wurde an den Spielen aber auch stetig weiter gewerkelt. Bei „theHunter – Call of the Wild „ sieht das Geschäftsmodell anders aus, hier kriegt man für knapp 30  Euro ein fertiges Spieles, welches zwei Gebiete, ein Dutzend Tierarten und ein gutes Waffenarsenal bietet, welche man nach und nach freispielen kann. Zusätzlich gibt es Missionen, aber man kann auch einfach nur Jagen gehen. Leider stimmt die Aussage fertiges Spiel nur zum Teil…Grafisch wurde ein gigantischer Sprung gemachtDie Grafik weiß für eine Simulation wirklich zu überzeugen und dafür braucht man nicht einmal einen allzu Leistungsstarken Rechner. Die Landschaft und auch Tier-Modelle sind Detailreich und realistisch gestaltet. Es erwarten einem hier Fußspuren, Nachtjagt und eine Trefferanalyse. Eigentlich alles super sollte man denken, aber halt nur eigentlich… Man hat bei dem Spiel einige Details weggelassen, damit es einsteigerfreundlicher ist. Leider ist die Trefferanalyse nicht immer ganz genau. Obwohl man weiß das man das Tier in den Kopf getroffen hat, wird dieser in der Bauch Gegend angezeigt. Das ist aber nur einer von mehreren Fehlern im Spiel. Es gibt zum Beispiel Grafikfehler, bei denen die Pflanzen einfach in der Luft schweben.  Das ist jedoch nur ein Grafikfehler von vielen. Bei uns ist das Spiel auch öfters abgestürzt. Hier muss dringend per Patch nachgebessert werden. Schade das man das nicht bereits zum Release hinbekommen hat, sondern das Spiel auf den Markt gebracht hat.  Fazit: Trotz Fehler macht die Jagdsimulation spaß, allerding wäre hier mehr drin gewesen. Erfahrene theHunter Spieler dürften allerdings darüber enttäuscht sein, dass einige Details entfernt wurden. Für Anfänger ist es dafür gut geeignet.
    100 out of 100 with 6 ratings
  • Berufsfeuerwehr -Die Simulation
    6

    Berufsfeuerwehr -Die Simulation

    Berufsfeuerwehr -Die Simulation

    Einmal Feuerwehrmann sein, davon träumt bestimmt nicht nur der kleine Drache Grisu, sondern viele. Mit der neuen Berufsfeuerwehr-Simulation ist das nun auf PC und Konsole möglich. Hier erwarten einen brennende Gebäude, schreiende Menschen und meterhohe Flammen! Zusammen mit den Kollegen sollen wir in den spannenden Alltag eines Feuerwehrmannes kommen. Die Betonung liegt aber leider bei SOLLEN. So ganz gelingt es dem Spiel leider nicht. Beworben werden realitätsnahe Missionen, in denen wir Hausbrände löschen, hochgiftige oder kontaminierte Schadstoffe bergen und unschädlich machen. Es sollen Kleinbrände bis hin zu ABC-Einsätzen auf uns warten, das kann man zwar so sehen, aber irgendwie will da der Funke nicht überspringen, von loderndem Spiel Spass wollen wir erst gar nicht reden. Die Grafik ist so detailarm, dass man denkt der Bau von grauen Betonklötzen ist in Mode gekommen. Es gibt viele Simulationsfans die sagen, dass die Grafik nur zweitrangig ist und die Realitätsnähe zählt. Schön und gut, aber was tun wenn beides fehlt? Die Grafik wirkt nicht nur altbacken, sondern lieblos hin geklatscht. Es wartet ein riesiges Hauptquartier auf einen, aber jede Etage sieht quasi gleich aus. Es ist alles grau und Details vermisst man hier. Alles ist viereckig gehalten, wenn es denn überhaupt mal einen Gegenstand hier gibt. Das Beste sind noch die Feuerwehrautos, welche immerhin ein wenig den Eindruck verspüren lassen hier ein neues Spiel zu spielen. Auch die Stadt und Landschaft sehen einfach schnell hin geklatscht aus. Ich kenne Programme, damit kriegt man in wenigen Stunden liebevoll gestaltete Landschaften hin. Es macht überhaupt keinen Spaß diese zu erkunden. Durch Autos und Menschen kann man durchlaufen, bzw. fahren. Tiere hingegen bewegen sich erst gar nicht.  Steuerung & Simulation sind mehr als ausbaufähig Wenn das Spiel hier immerhin punkten könnte. Die Grafik ist für die neue Konsolengeneration schlichtweg nicht hinzunehmen, aber leider gibt es weitere Schwachpunkte. Die Steuerung ist nicht sehr präzise. Das fahren mit den Einsatzfahrzeugen ist schwammig und sehr Arkade-lastig. Die Missionen sind auch sehr eintönig. Es gibt hier kaum neues zu entdecken, zu dem ähnelt das Spiel sämtlichen anderen Feuerwehr-Simulationen des Unternehmens UIG wie ein Ei dem anderem. Es gibt da durchaus bessere Simulationen, wie zum Beispiel den Landwirtschaft-Simulator. Selbst nicht landwirtschaftlich orientierte Menschen, sollten mit diesem mehr Spaß haben wie mit Berufsfeuerwehr - Die Simulation. Das Genre passt eigentlich gut auf die Konsole, bei diesem Spiel ist man aber leider auf dem Stand vor rund 20 Jahren stehen geblieben. Die Einsätze bieten einfach keine Tiefe und es wird fast immer dasselbe von einem verlangt. Fazit: Zu dem Spiel kann man leider nur sagen: Ein Satz mit X, das war wohl nix. Es macht leider nur kurzzeitig Spaß, es ist das Geld von rund 30 Euro für die Konsolenvariante nicht wert.
    Einmal Feuerwehrmann sein, davon träumt bestimmt nicht nur der kleine Drache Grisu, sondern viele. Mit der neuen Berufsfeuerwehr-Simulation ist das nun auf PC und Konsole möglich. Hier erwarten einen brennende Gebäude, schreiende Menschen und meterhohe Flammen! Zusammen mit den Kollegen sollen wir in den spannenden Alltag eines Feuerwehrmannes kommen. Die Betonung liegt aber leider bei SOLLEN. So ganz gelingt es dem Spiel leider nicht. Beworben werden realitätsnahe Missionen, in denen wir Hausbrände löschen, hochgiftige oder kontaminierte Schadstoffe bergen und unschädlich machen. Es sollen Kleinbrände bis hin zu ABC-Einsätzen auf uns warten, das kann man zwar so sehen, aber irgendwie will da der Funke nicht überspringen, von loderndem Spiel Spass wollen wir erst gar nicht reden. Die Grafik ist so detailarm, dass man denkt der Bau von grauen Betonklötzen ist in Mode gekommen. Es gibt viele Simulationsfans die sagen, dass die Grafik nur zweitrangig ist und die Realitätsnähe zählt. Schön und gut, aber was tun wenn beides fehlt? Die Grafik wirkt nicht nur altbacken, sondern lieblos hin geklatscht. Es wartet ein riesiges Hauptquartier auf einen, aber jede Etage sieht quasi gleich aus. Es ist alles grau und Details vermisst man hier. Alles ist viereckig gehalten, wenn es denn überhaupt mal einen Gegenstand hier gibt. Das Beste sind noch die Feuerwehrautos, welche immerhin ein wenig den Eindruck verspüren lassen hier ein neues Spiel zu spielen. Auch die Stadt und Landschaft sehen einfach schnell hin geklatscht aus. Ich kenne Programme, damit kriegt man in wenigen Stunden liebevoll gestaltete Landschaften hin. Es macht überhaupt keinen Spaß diese zu erkunden. Durch Autos und Menschen kann man durchlaufen, bzw. fahren. Tiere hingegen bewegen sich erst gar nicht.  Steuerung & Simulation sind mehr als ausbaufähig Wenn das Spiel hier immerhin punkten könnte. Die Grafik ist für die neue Konsolengeneration schlichtweg nicht hinzunehmen, aber leider gibt es weitere Schwachpunkte. Die Steuerung ist nicht sehr präzise. Das fahren mit den Einsatzfahrzeugen ist schwammig und sehr Arkade-lastig. Die Missionen sind auch sehr eintönig. Es gibt hier kaum neues zu entdecken, zu dem ähnelt das Spiel sämtlichen anderen Feuerwehr-Simulationen des Unternehmens UIG wie ein Ei dem anderem. Es gibt da durchaus bessere Simulationen, wie zum Beispiel den Landwirtschaft-Simulator. Selbst nicht landwirtschaftlich orientierte Menschen, sollten mit diesem mehr Spaß haben wie mit Berufsfeuerwehr - Die Simulation. Das Genre passt eigentlich gut auf die Konsole, bei diesem Spiel ist man aber leider auf dem Stand vor rund 20 Jahren stehen geblieben. Die Einsätze bieten einfach keine Tiefe und es wird fast immer dasselbe von einem verlangt. Fazit: Zu dem Spiel kann man leider nur sagen: Ein Satz mit X, das war wohl nix. Es macht leider nur kurzzeitig Spaß, es ist das Geld von rund 30 Euro für die Konsolenvariante nicht wert.
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