geschrieben von  Feb 07, 2017

6 Fakten zu Pelé, die ihr noch nicht kanntet

Wie kam der legendäre Fußballer Pelé eigentlich zu seinem Künstlernamen? Was geschah, als Pelé sein 1000. Tor erzielte? Und was wird am sogenannten „Pelé Day“ gefeiert? Wir stellen in unserem Special sieben kuriose, witzige, überraschende und unglaubliche Fakten über Pele vor.

Fakt 1 – Der Name Pelé
Seinen Künstlernamen kennt die ganze Welt. Geboren aber wurde Pelé im Jahr 1940 als Edson Arantes do Nascimento, angelehnt an den amerikanischen Erfinder Thomas Edison. Seine Familie gab ihm den Spitznamen „Dico“. Wie also entstand daraus der Name Pelé? Eine Version besagt, dass er den Namen des Torwarts Bile vom örtlichen Club Vasca da Gama irrtümlich Pile aussprach. Seine Schulkameraden nannten ihn daraufhin stets scherzhaft Pelé.

Fakt 2 – Der wertvollste Schatz Brasiliens
1961, Pelé war gerade einmal 21 Jahre jung, wurde klar, welchen besonderen Status er in Brasilien genießt. Dort erklärte die Regierung den Weltstar kurzerhand zum nationalen Kulturgut, um ihn vor einem Transfer außerhalb des Landes zu schützen.

Fakt 3 – Das 1000. Tor
Pelés Trefferquote ist der absolute Wahnsinn: In 1.363 Spielen erzielte er sage und schreibe 1.281 Tore, was einer Quote von 0,94 entspricht. Völlig klar, dass der Jubiläumstreffer etwas ganz Besonderes ist. Für die Fans war das 1000. Tor ihres Idols am 19. November 1969 so großartig, dass sie nach dem Tor aufs Spielfeld rannten, um Pelé hochleben zu lassen. Erst nach 30 Minuten konnte die Partie wieder angepfiffen werden. Der 19. November ist seitdem offizieller „Pelé Day“.

 
Fakt 4 – Keine Elfmeter
Pelé mag Tore vom Punkt nicht sonderlich. Er sagt dazu: „Elfmeter sind eine erbärmliche Art, Tore zu erzielen.“ Das Kuriose: Pelés 1000. Tor war ein Elfmetertor.

Fakt 5 – Fußballer sind keine Fahnenschwenker
Im Jahr 2002 kam Pelé die Ehre zu teil, beim Großen Preis von Brasilien in der Formel 1 die Zielflagge zu schwenken. Leider unterlief ihm dabei ein klitzekleiner Fauxpas. Pelé war wohl etwas abgelenkt und verpasste die Zieleinfahrt des deutschen Rennfahrers Michael Schumacher. Das hatte zur Folge, dass Pelés Fahnenschwenker-Nachfolgerin Gisele Bündchen im nächsten Jahr ein intensives Training angeboten wurde, um ähnliche Fehler zu vermeiden.

Fakt 6 – Das rollende Museum
Dass der Sportler des Jahrhunderts ein eigenes Museum bekommen würde, ist aufgrund seiner extremen Beliebtheit und des Legenden-Status kaum verwunderlich. Dass dieses allerdings auf Rädern quer durch Brasilien fährt und von Coca-Cola gesponsert wird, ist dann doch etwas skurril.


Mehr über Pele könnt Ihr im Film: PELÉ - DER FILM erfahren.

 

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