Games

Viewing all.
  • FIFA 18 VS. PES 2018
  • Expedition: Viking
    6

    Expedition: Viking

    Expedition: Viking

    Expedition: Viking spielt im 8. Jahrhundert. Eine kleine Gruppe Wikinger legt an der Küste Englands an – und sind bisher nicht mehr als eine Randnotiz der Geschichte. Schon bald ist Handlungsbedarf in der Gruppe angesagt. Der bisherige Anführer verstirbt und unsere Ära beginnt. Wir sollen als unerfahrener und junger Wikinger die Herrschaft übernehmen. Dabei ist unsere Hauptaufgabe nicht das kämpfen, sondern den uns ablehnend gegenüberstehenden Clan zu einem legendären Volk zu einen. Nach den ersten Szenen in England, wechselt man zurück in die Vergangenheit und befindet sich in Dänemark. Hier beginnen wir den England-Eroberungszug vorzubereiten. Wir bauen uns eine Truppe auf und versuchen die skeptischen Landsmänner von unseren Fähigkeiten zu überzeugen. Wenn uns das gelingt, beginnt Kampagne 2 und wir befinden uns wieder in England. Bluttat oder Diplomatie? In Dänemark ist alles noch recht vorgegeben. Die wirklichen Freiheiten des Spieles kommen erst in England zum tragen. Wir können hier nicht nur in Dörfer einfallen, sondern uns auch für den Weg des friedlichen Handels und der Diplomatie entscheiden. Zugegeben das ist vielleicht nicht das Bild was man von einem waschechten und hartgesottenen Wikinger kennt, aber ihr könnt so eure ganz eigene Geschichte schreiben. Aber nicht nur die großen Entscheidungen verändern das Spiel, sondern auch einzelne Dialoge können teils dramatische Auswirkungen haben. Das macht das Spiel um einiges dynamischer und man macht sich auch bei einem vielleicht unwichtiger vorkommenden Gespräch Gedanken wie man sich verhält. Das Kampfsystem Das Kampfsystem ist keine neue Erfindung, aber es läuft äußerst stabil. Man kann hier Rundenbasiert agieren und seine Truppen felderweise bewegen oder angreifen lassen. Dabei stehen Fernkämpfer und Nahkämpfer zur Verfügung. Falls man dabei selber stirbt ist das halb so schlimm, da wir so ein Bärenstarker Typ sind, stehen wir nach gewonnenem Kampf wie aus Zauberhand wieder auf. Die eigene Figur kann man anhand von Fähigkeitspunkten upgraden. Allerdings hätte ich mir hier mehr Auswirkung gewünscht. Bis auf das Erlernen der Waffenfertigkeiten hat dies im Kampf leider nur wenig nutzen. Ein Pluspunkt ist auf jeden Fall das Kartensystem, auf dem die Figuren rasten und sich erholen müssen. Das geschieht an Lagerfeuern, inklusive Einteilung von Reparatur- und Wacheeinheiten. Fazit: Expedition: Viking bietet solides Kampfsystem, überzeugt aber viel mehr durch die spielerischen Freiheiten. Grafisch kann es nicht mit Top-Titeln mithalten, dass störte mich bei dem Spiel aber nur geringfügig. Es erwarten einen hier rund 50 Stunden Spaß und eine interessante Geschichte. Ob man die Wikinger dabei als brutale Bande oder als geschickte Verhandler positioniert, ist dem Spieler selbst überlassen. Langeweile kommt jedenfalls nicht auf! Wer taktische Rollenspiele mag, sollte hier auf jeden Fall mal einen Blick drauf werfen!
    Expedition: Viking spielt im 8. Jahrhundert. Eine kleine Gruppe Wikinger legt an der Küste Englands an – und sind bisher nicht mehr als eine Randnotiz der Geschichte. Schon bald ist Handlungsbedarf in der Gruppe angesagt. Der bisherige Anführer verstirbt und unsere Ära beginnt. Wir sollen als unerfahrener und junger Wikinger die Herrschaft übernehmen. Dabei ist unsere Hauptaufgabe nicht das kämpfen, sondern den uns ablehnend gegenüberstehenden Clan zu einem legendären Volk zu einen. Nach den ersten Szenen in England, wechselt man zurück in die Vergangenheit und befindet sich in Dänemark. Hier beginnen wir den England-Eroberungszug vorzubereiten. Wir bauen uns eine Truppe auf und versuchen die skeptischen Landsmänner von unseren Fähigkeiten zu überzeugen. Wenn uns das gelingt, beginnt Kampagne 2 und wir befinden uns wieder in England. Bluttat oder Diplomatie? In Dänemark ist alles noch recht vorgegeben. Die wirklichen Freiheiten des Spieles kommen erst in England zum tragen. Wir können hier nicht nur in Dörfer einfallen, sondern uns auch für den Weg des friedlichen Handels und der Diplomatie entscheiden. Zugegeben das ist vielleicht nicht das Bild was man von einem waschechten und hartgesottenen Wikinger kennt, aber ihr könnt so eure ganz eigene Geschichte schreiben. Aber nicht nur die großen Entscheidungen verändern das Spiel, sondern auch einzelne Dialoge können teils dramatische Auswirkungen haben. Das macht das Spiel um einiges dynamischer und man macht sich auch bei einem vielleicht unwichtiger vorkommenden Gespräch Gedanken wie man sich verhält. Das Kampfsystem Das Kampfsystem ist keine neue Erfindung, aber es läuft äußerst stabil. Man kann hier Rundenbasiert agieren und seine Truppen felderweise bewegen oder angreifen lassen. Dabei stehen Fernkämpfer und Nahkämpfer zur Verfügung. Falls man dabei selber stirbt ist das halb so schlimm, da wir so ein Bärenstarker Typ sind, stehen wir nach gewonnenem Kampf wie aus Zauberhand wieder auf. Die eigene Figur kann man anhand von Fähigkeitspunkten upgraden. Allerdings hätte ich mir hier mehr Auswirkung gewünscht. Bis auf das Erlernen der Waffenfertigkeiten hat dies im Kampf leider nur wenig nutzen. Ein Pluspunkt ist auf jeden Fall das Kartensystem, auf dem die Figuren rasten und sich erholen müssen. Das geschieht an Lagerfeuern, inklusive Einteilung von Reparatur- und Wacheeinheiten. Fazit: Expedition: Viking bietet solides Kampfsystem, überzeugt aber viel mehr durch die spielerischen Freiheiten. Grafisch kann es nicht mit Top-Titeln mithalten, dass störte mich bei dem Spiel aber nur geringfügig. Es erwarten einen hier rund 50 Stunden Spaß und eine interessante Geschichte. Ob man die Wikinger dabei als brutale Bande oder als geschickte Verhandler positioniert, ist dem Spieler selbst überlassen. Langeweile kommt jedenfalls nicht auf! Wer taktische Rollenspiele mag, sollte hier auf jeden Fall mal einen Blick drauf werfen!
    100 out of 100 with 6 ratings
  • Sina Mora EX
    7

    Sina Mora EX

    Sina Mora EX

    Es ist schon eine Weile her als der Horizontal-Shooter Sine Mora erschien.  Trotzdem hat der Titel noch immer seinen Reiz und hat kaum an Faszination verloren. Der Titel steht für geballte Action mit einem herausforderen Schwierigkeitsgrad. Mit Sine More Ex ist nun eine Neuauflage des Spiels erschienen und kann mit einem kooperativen Multiplayer punkten. Das Spiel ist ein typischer Horizontal-Shooter und kommt mit dem Charme von alten Klassikern daher, ist grafisch aber auf soliden Niveau. Fans von Klassikern wie R-Type sollten sich das Action-Abenteuer auf jeden Fall nicht entgehen lassen. Wir sind in Sine Mora Ex am Steuer einer fliegenden und tauchenden Kampfmaschine. Erst einmal ist die Aufgabe überleben einfach nur zu überleben und das ist einfacher gesagt als getan. Der ein oder andere Neueinsteiger wird vermutlich erst einmal vom Himmel geschissen. Es ist am Anfang schon eine Herausforderung die sieben Abschnitte zu meistern und am Ende als Held gefeiert zu werden. Trotzdem bieten die Kampagne nur eine Spielzeit von rund zwei Stunden. Man wird trotzdem des Öfteren das Level neu beginnen, aber bei jedem neuen Versuch kennt man das Level und die Gegner besser, so dass man irgendwann auch durchkommt. Das Spiel macht durchaus als Gelegenheitsspiel spaß, die 2,5D Grafik ist nett anzusehen und das Spieldesign macht schon einiges her, wenn man bedenkt, dass diese eigentlich schon ein paar Jahre auf den Buckel hat. Man kann hier natürlich keine high-end Grafik erwarten, aber sie tut mehr als nur ihren Zweck. Unser kleiner Raumgleiter kann mit zahlreichen Power-Ups verbessert werden. Zum Beispiel wird der Schuss breiter und stärker. Außerdem kann man im Spiel die Zeitmanagen, so kann man den Spielverlauf verlangsamen und so deutlich geschickter durch navigieren.  Zum Glück stirbt unser Held aber nicht gleich nach wenigen Treffern. Beständig sitzt ein Counter in eurem Nacken und sollte dieser ausgezählt haben, heißt es Game Over. Dem könnt ihr mit der Vernichtung eurer Feinde gekonnt entgegentreten. Den Counter laden wir durch die Eliminierung unserer Gegner auf. Den Counter sollte man auf jeden Fall stets im Auge behalten und versuchen genügend Restzeit anzusammeln, sonst hat man in den Bosskämpfe kaum eine Chance. Diese Kämpfe haben es in sich und man braucht meist mehrere Versuche das Angriffsmuster der Endgegner zu durchschauen. Neben einer verbesserten Optik bietet die Neuauflage einen Koop-Modus an, bei denen wir mit einem Freund zusammenspielen können. Bei engen Passagen wird es dadurch aber nicht unbedingt einfacher. Fazit: Vor fünf Jahren erschien Sine Mora, mit der Neuauflage bietet das Spiel zwar nur wenig Neues, trotzdem ist diese empfehlenswert. Die Optik wurde verbessert und es erwartet einen ein ansprechendes Spiel- und Leveldesign. Ob der Titel den doppelten Preis des Originals wert ist, muss jeder für sich selber beantworten. Die größte Neuerung ist sicherlich der kooperative Spielmodus.  
    Es ist schon eine Weile her als der Horizontal-Shooter Sine Mora erschien.  Trotzdem hat der Titel noch immer seinen Reiz und hat kaum an Faszination verloren. Der Titel steht für geballte Action mit einem herausforderen Schwierigkeitsgrad. Mit Sine More Ex ist nun eine Neuauflage des Spiels erschienen und kann mit einem kooperativen Multiplayer punkten. Das Spiel ist ein typischer Horizontal-Shooter und kommt mit dem Charme von alten Klassikern daher, ist grafisch aber auf soliden Niveau. Fans von Klassikern wie R-Type sollten sich das Action-Abenteuer auf jeden Fall nicht entgehen lassen. Wir sind in Sine Mora Ex am Steuer einer fliegenden und tauchenden Kampfmaschine. Erst einmal ist die Aufgabe überleben einfach nur zu überleben und das ist einfacher gesagt als getan. Der ein oder andere Neueinsteiger wird vermutlich erst einmal vom Himmel geschissen. Es ist am Anfang schon eine Herausforderung die sieben Abschnitte zu meistern und am Ende als Held gefeiert zu werden. Trotzdem bieten die Kampagne nur eine Spielzeit von rund zwei Stunden. Man wird trotzdem des Öfteren das Level neu beginnen, aber bei jedem neuen Versuch kennt man das Level und die Gegner besser, so dass man irgendwann auch durchkommt. Das Spiel macht durchaus als Gelegenheitsspiel spaß, die 2,5D Grafik ist nett anzusehen und das Spieldesign macht schon einiges her, wenn man bedenkt, dass diese eigentlich schon ein paar Jahre auf den Buckel hat. Man kann hier natürlich keine high-end Grafik erwarten, aber sie tut mehr als nur ihren Zweck. Unser kleiner Raumgleiter kann mit zahlreichen Power-Ups verbessert werden. Zum Beispiel wird der Schuss breiter und stärker. Außerdem kann man im Spiel die Zeitmanagen, so kann man den Spielverlauf verlangsamen und so deutlich geschickter durch navigieren.  Zum Glück stirbt unser Held aber nicht gleich nach wenigen Treffern. Beständig sitzt ein Counter in eurem Nacken und sollte dieser ausgezählt haben, heißt es Game Over. Dem könnt ihr mit der Vernichtung eurer Feinde gekonnt entgegentreten. Den Counter laden wir durch die Eliminierung unserer Gegner auf. Den Counter sollte man auf jeden Fall stets im Auge behalten und versuchen genügend Restzeit anzusammeln, sonst hat man in den Bosskämpfe kaum eine Chance. Diese Kämpfe haben es in sich und man braucht meist mehrere Versuche das Angriffsmuster der Endgegner zu durchschauen. Neben einer verbesserten Optik bietet die Neuauflage einen Koop-Modus an, bei denen wir mit einem Freund zusammenspielen können. Bei engen Passagen wird es dadurch aber nicht unbedingt einfacher. Fazit: Vor fünf Jahren erschien Sine Mora, mit der Neuauflage bietet das Spiel zwar nur wenig Neues, trotzdem ist diese empfehlenswert. Die Optik wurde verbessert und es erwartet einen ein ansprechendes Spiel- und Leveldesign. Ob der Titel den doppelten Preis des Originals wert ist, muss jeder für sich selber beantworten. Die größte Neuerung ist sicherlich der kooperative Spielmodus.  
    100 out of 100 with 7 ratings
  • NHL 18
    7

    NHL 18

    NHL 18

    Wie in jedem Jahr gehen eine Menge Sportspiele für PC und Konsole in die nächste Runde. So nun auch NHL aus dem Hause Electronics Arts. Nach dem die NFL-Reihe bereits einiges Neues geboten hat, hoffen wir nun das dies auch für die Eishockeysimulation gilt. Wir haben uns NHL 18 für euch angeschaut und verraten euch, ob sich der Kauf lohnt oder sich EA mangels Mitbewerbern in dem Genre auf die faule Haut gelegt hat. Was wurde verbessert? Was kann man bei einer erfolgreichen und bereits ziemlich ausgereiften Simulation Jahr für Jahr verbessern? Diese Frage stellen sich auch die Entwickler jedes Jahr auf neue. Natürlich haben die Fans dort jede Menge Ideen, doch was hat es am Ende wirklich in das Spiel geschafft? Wie schon in den letzten Teilen ist natürlich wieder der Karrieremodus mit an Board und natürlich darf auch der beliebte Multiplayer-Modus nicht fehlen. Trotzdem haben es die Macher geschafft, dass ein oder andere zu optimieren.  Unteranderem gibt es nun ein umfangreichen Trainings-Modus, bei denen man die Basics beigebracht bekommt, sich aber nicht nur für Neulinge empfiehlt, sondern auch Fortgeschrittene noch etwas lernen können. Es werden einem hier zuerst Videos der Aufgaben gezeigt, danach müssen wir selber unser Können unter Beweis stellen. Hier hat man die Wahl zwischen einer zwei-Button Steuerung wie man es von damals kennt oder nur mit den Sticks, sowie die Möglichkeit aus Stick und Button. Welches die richtige Steuerung für dich ist, solltest du selber testen. Neben dem Training gibt es aber gottseidank auch noch weitere Neuerungen. Es wurde mit „NHL Threes“ unteranderem ein neuer Spielmodus ins Leben gerufen. Hier trittst du im Drei gegen Drei-Spiel an. Ohne nervenden Schiri und Regeln können wir hier aus der Laune heraus ein äußerst temporeiches Match absolvieren. Realismus ist hier zwar fehl am Platz, aber als Arcade Spielchen kann man hier ruhig mal ein Blick drauf werfen. Aber pass auf, wenn du zu sehr über die Strenge schlägst gibt es sofort Strafstoß! Und das kann auch schon mal durch einen Bodycheck passieren, so kann schnell aus einem sicher geglaubten Sieg noch kurz vor dem Ende eine Niederlage auf dem Zettel stehen. Die bekannten und von vielen beliebten Spielmodien sind selbstverständlich auch wieder mit dabei. Im Franchise-Modus können wir wieder unser Team von A bis Z managen, der allerdings wieder einmal recht unspektakulär daherkommt. Der Liga-Modus ist auch wieder mit am Start. Eine Story wie zuletzt bei FIFA17 oder NFL18 sucht man allerdings vergeben. Hier hat man im nächsten Jahr sicherlich noch Luft nach oben. Punkten tut das Spiel wieder mit dem umfangreichen Lizenzpaket. Nahezu alle Ligen und Spieler, die eine gewisse Wichtigkeit haben sind dabei, darunter auch die Deutsche Eishockey Liga. Nur auf die echten Austragungsstädte in Deutschland, sowie auf einen deutschen Kommentator muss man hierzulande verzichten. Das ist sicherlich dem nicht ganz so großen Interesse an Eishockey in Deutschland geschuldet, zumindest gegenüber Fußball. Und wie fühlt es sich auf dem Eis an? Die Neuigkeiten sind natürlich eine schöne Sache, doch das wichtigste passiert immer noch auf dem Eis! Hier gibt es leider nur geringfügige Verbesserungen. Die KI ist nach wie vor die hellste Kerze auf der Torte. Die Animationen und Physik wurden optimiert. So kommt es immer wieder vor, das Teamkameraden aus dem Sichtfeld fahren, zu große Lücken rissen oder uns anrempelten. Die Atmosphäre kommt auf jeden Fall rüber. Nicht nur durch das starke Lizenzpaket, sondern auch aufgrund der Stimmung im Stadion. Hier gibt es Einheizer, Fans die winken oder sich einfach etwas zum Trinken. So könnte man schnell glauben, dass es sich hier um eine TV-Übertragung handelt. Aber es gibt auch Schwächen, dazu gehört unteranderem die Engine, die anders wie bei NFL und FIFA noch nicht auf die neue Frostbite-Engine umgestellt wurden. Wie die meisten Sportspiele leidet das Spiel auch an den immer wieder gleichen Aussagen der Kommentatoren. Fazit: EA hat mit „NHL 18“ sicherlich nicht das Eishockey-Genre neu erfunden, das kann man sicherlich auch nicht bei einem jährlichen Update erwarten und ist auch nicht nötig. Das Gameplay wurde stellenweise verbessert, aber ist nach wie vor nicht perfekt. Gerade der neue Trainings-Modus macht mit seinen unzähligen Einstellmöglichkeiten Spaß. Die veraltete Grafikengine und zum Teil strohdummen KI sind nach wie vor ein Wermutstropfen. Gerade die KI bringt einem das ein oder andere Mal zum Verzweifeln, was auch in einem tobenden Wutausbruch enden kann. Trotzdem können Fans der NHL-Reihe hier gefahrlos zugreifen.
    Wie in jedem Jahr gehen eine Menge Sportspiele für PC und Konsole in die nächste Runde. So nun auch NHL aus dem Hause Electronics Arts. Nach dem die NFL-Reihe bereits einiges Neues geboten hat, hoffen wir nun das dies auch für die Eishockeysimulation gilt. Wir haben uns NHL 18 für euch angeschaut und verraten euch, ob sich der Kauf lohnt oder sich EA mangels Mitbewerbern in dem Genre auf die faule Haut gelegt hat. Was wurde verbessert? Was kann man bei einer erfolgreichen und bereits ziemlich ausgereiften Simulation Jahr für Jahr verbessern? Diese Frage stellen sich auch die Entwickler jedes Jahr auf neue. Natürlich haben die Fans dort jede Menge Ideen, doch was hat es am Ende wirklich in das Spiel geschafft? Wie schon in den letzten Teilen ist natürlich wieder der Karrieremodus mit an Board und natürlich darf auch der beliebte Multiplayer-Modus nicht fehlen. Trotzdem haben es die Macher geschafft, dass ein oder andere zu optimieren.  Unteranderem gibt es nun ein umfangreichen Trainings-Modus, bei denen man die Basics beigebracht bekommt, sich aber nicht nur für Neulinge empfiehlt, sondern auch Fortgeschrittene noch etwas lernen können. Es werden einem hier zuerst Videos der Aufgaben gezeigt, danach müssen wir selber unser Können unter Beweis stellen. Hier hat man die Wahl zwischen einer zwei-Button Steuerung wie man es von damals kennt oder nur mit den Sticks, sowie die Möglichkeit aus Stick und Button. Welches die richtige Steuerung für dich ist, solltest du selber testen. Neben dem Training gibt es aber gottseidank auch noch weitere Neuerungen. Es wurde mit „NHL Threes“ unteranderem ein neuer Spielmodus ins Leben gerufen. Hier trittst du im Drei gegen Drei-Spiel an. Ohne nervenden Schiri und Regeln können wir hier aus der Laune heraus ein äußerst temporeiches Match absolvieren. Realismus ist hier zwar fehl am Platz, aber als Arcade Spielchen kann man hier ruhig mal ein Blick drauf werfen. Aber pass auf, wenn du zu sehr über die Strenge schlägst gibt es sofort Strafstoß! Und das kann auch schon mal durch einen Bodycheck passieren, so kann schnell aus einem sicher geglaubten Sieg noch kurz vor dem Ende eine Niederlage auf dem Zettel stehen. Die bekannten und von vielen beliebten Spielmodien sind selbstverständlich auch wieder mit dabei. Im Franchise-Modus können wir wieder unser Team von A bis Z managen, der allerdings wieder einmal recht unspektakulär daherkommt. Der Liga-Modus ist auch wieder mit am Start. Eine Story wie zuletzt bei FIFA17 oder NFL18 sucht man allerdings vergeben. Hier hat man im nächsten Jahr sicherlich noch Luft nach oben. Punkten tut das Spiel wieder mit dem umfangreichen Lizenzpaket. Nahezu alle Ligen und Spieler, die eine gewisse Wichtigkeit haben sind dabei, darunter auch die Deutsche Eishockey Liga. Nur auf die echten Austragungsstädte in Deutschland, sowie auf einen deutschen Kommentator muss man hierzulande verzichten. Das ist sicherlich dem nicht ganz so großen Interesse an Eishockey in Deutschland geschuldet, zumindest gegenüber Fußball. Und wie fühlt es sich auf dem Eis an? Die Neuigkeiten sind natürlich eine schöne Sache, doch das wichtigste passiert immer noch auf dem Eis! Hier gibt es leider nur geringfügige Verbesserungen. Die KI ist nach wie vor die hellste Kerze auf der Torte. Die Animationen und Physik wurden optimiert. So kommt es immer wieder vor, das Teamkameraden aus dem Sichtfeld fahren, zu große Lücken rissen oder uns anrempelten. Die Atmosphäre kommt auf jeden Fall rüber. Nicht nur durch das starke Lizenzpaket, sondern auch aufgrund der Stimmung im Stadion. Hier gibt es Einheizer, Fans die winken oder sich einfach etwas zum Trinken. So könnte man schnell glauben, dass es sich hier um eine TV-Übertragung handelt. Aber es gibt auch Schwächen, dazu gehört unteranderem die Engine, die anders wie bei NFL und FIFA noch nicht auf die neue Frostbite-Engine umgestellt wurden. Wie die meisten Sportspiele leidet das Spiel auch an den immer wieder gleichen Aussagen der Kommentatoren. Fazit: EA hat mit „NHL 18“ sicherlich nicht das Eishockey-Genre neu erfunden, das kann man sicherlich auch nicht bei einem jährlichen Update erwarten und ist auch nicht nötig. Das Gameplay wurde stellenweise verbessert, aber ist nach wie vor nicht perfekt. Gerade der neue Trainings-Modus macht mit seinen unzähligen Einstellmöglichkeiten Spaß. Die veraltete Grafikengine und zum Teil strohdummen KI sind nach wie vor ein Wermutstropfen. Gerade die KI bringt einem das ein oder andere Mal zum Verzweifeln, was auch in einem tobenden Wutausbruch enden kann. Trotzdem können Fans der NHL-Reihe hier gefahrlos zugreifen.
    100 out of 100 with 7 ratings
  • Madden NFL 18
    7

    Madden NFL 18

    Madden NFL 18

    Wie in jedem Jahr bringt EA einen neuen Ableger der NFL-Reihe. In Deutschland ist die Sportart vielleicht nicht ganz so angesagt wie zum Beispiel Fußball, dennoch hat die Reihe seine treuen Fans. Bereits im letzten Jahr hat das Spiel eine gute Wertung bei uns erhalten, durch die Frostbite Engine, welche bereits bei FIFA eingesetzt wird, wollen die Entwickler nun noch eine Schippe drauflegen, doch gelingt dies? Was gibt es neues? Jedes Jahr holen sich Fans den neuen Madden-Ableger und jedes Jahr wieder hofft man auf die großen Neuerungen. Mit der neuen Engine haben die Entwickler neue Möglichkeiten. Ich muss gestehen das NFL nicht meine Sportart Nummer eins ist, vielmehr gehöre ich dem Team FIFA an. Trotzdem freue ich mich jedes Jahr aufs Neue den aktuellen Ableger anzuspielen und zu versuchen mich nach und nach mit der Steuerung und dem Spielablauf vertraut zu machen. Die größte Neuerung ist sicherlich die Frostbite-Engine, diese sorgt dafür das die Spieler-Molle noch einmal realistischer daherkommen. Die Spieler sehen nun viel besser als bei den Vorgängerversionen aus. Der Gesamte Ablauf wirkt geschmeidiger und das reale NFL-Football Feeling kommt nun vielmehr zum Vorschein. Die Grafik bietet mehr Details, nur die Mundbewegungen bei den Spielern sehen sehr künstlich aus. Man kann aber sagen das im Großen und Ganzen der Einsatz der neuen Engine ein gelungener Fortschritt ist. Atmosphäre wurde aufgepäppelt Nicht nur die Spieler, sondern auch das ganze drumherum kommt viel besser zu Geltung. Die Stadien wirken nun viel belebter und die Atmosphäre wirkt lebhafter. Fans gehen nun viel mehr auf das Geschehen auf dem Rasen ein und besonders beim Super Bowl reißen sie einen richtig mit, als ob man live dabei wäre. Insgesamt wirkt das Spiel ein Tick schneller, aber auch flüssiger. Es kommt einem dynamischer vor, so dass man alles auf dem Platz intensiver erlebt. Schon in den vorherigen Teilen machte NFL viel richtig und hat von seinen bisherigen Stärken keine verloren und dabei neue aufgebaut. Mache deinen Spieler zum Star! Im letzten Jahr führte „FIFA 17“ bereits den Story-Modus ein. Für meinen Geschmack war dieser zwar noch etwas kurz, doch es war eine gelungene Alternative. Wer es nicht so mit Fußball hat, findet diesen Modus nun auch in „Madden 18“ wieder. Wir übernehmen hier die Rolle von Devin Wade. Ein ehemaliger fünf Sterne High-School Quarterback, der sich drei Jahre vom Football abgewandt hatte und nun beim NFL Draft auf einmal gezogen wird. Die große Chance wird also Realität und die Jagd nach einem Platz in der NFL beginnt. Auf seiner Reise ist Devin Wade natürlich nicht alleine. Freunde stehen ihm zur Seite, Kontrahenten fungieren als Gegenspieler. Und dann ist da noch Dan Marino, einer der größten Quarterbacks der Geschichte. Mathis, eine kleine Stadt im Bundestaat Texas ist die Heimat von Devin Wade. Ein unscheinbarer Ort. Dank der Frostbite Engine wunderschön animiert und so ganz anders als die großen NFL Städte. Aber genau da liegt das Ziel. Schließlich wollen wir mit Devin ja in die NFL und dort in den großen Stadien antreten und den Super Bowl gewinnen. Quasi von den Holzbänken im Provinzstadion, auf welchen wir mit unseren Freunden unter dem Flutlicht quatschen, rauf auf den Football-Olymp. Dieser Modus macht auf jeden Fall richtig Spaß. Die Figuren wurden von richtigen Schauspielern gespielt. Das merkt man. Sie haben Tiefgang, so wie die gesamte Geschichte. Fazit: Madden NFL 18 ist für Fans das beste Spiel der Serie. Die Grafik hat einen weiteren großen Schritt gemacht. Die Steuerung und das Gameplay sind wie gewohnt auf einem großen Niveau. Die neue Engine hat sich wirklich gelohnt und der neue Story-Modus macht Madden zu einem der besten Sportspiele.
    Wie in jedem Jahr bringt EA einen neuen Ableger der NFL-Reihe. In Deutschland ist die Sportart vielleicht nicht ganz so angesagt wie zum Beispiel Fußball, dennoch hat die Reihe seine treuen Fans. Bereits im letzten Jahr hat das Spiel eine gute Wertung bei uns erhalten, durch die Frostbite Engine, welche bereits bei FIFA eingesetzt wird, wollen die Entwickler nun noch eine Schippe drauflegen, doch gelingt dies? Was gibt es neues? Jedes Jahr holen sich Fans den neuen Madden-Ableger und jedes Jahr wieder hofft man auf die großen Neuerungen. Mit der neuen Engine haben die Entwickler neue Möglichkeiten. Ich muss gestehen das NFL nicht meine Sportart Nummer eins ist, vielmehr gehöre ich dem Team FIFA an. Trotzdem freue ich mich jedes Jahr aufs Neue den aktuellen Ableger anzuspielen und zu versuchen mich nach und nach mit der Steuerung und dem Spielablauf vertraut zu machen. Die größte Neuerung ist sicherlich die Frostbite-Engine, diese sorgt dafür das die Spieler-Molle noch einmal realistischer daherkommen. Die Spieler sehen nun viel besser als bei den Vorgängerversionen aus. Der Gesamte Ablauf wirkt geschmeidiger und das reale NFL-Football Feeling kommt nun vielmehr zum Vorschein. Die Grafik bietet mehr Details, nur die Mundbewegungen bei den Spielern sehen sehr künstlich aus. Man kann aber sagen das im Großen und Ganzen der Einsatz der neuen Engine ein gelungener Fortschritt ist. Atmosphäre wurde aufgepäppelt Nicht nur die Spieler, sondern auch das ganze drumherum kommt viel besser zu Geltung. Die Stadien wirken nun viel belebter und die Atmosphäre wirkt lebhafter. Fans gehen nun viel mehr auf das Geschehen auf dem Rasen ein und besonders beim Super Bowl reißen sie einen richtig mit, als ob man live dabei wäre. Insgesamt wirkt das Spiel ein Tick schneller, aber auch flüssiger. Es kommt einem dynamischer vor, so dass man alles auf dem Platz intensiver erlebt. Schon in den vorherigen Teilen machte NFL viel richtig und hat von seinen bisherigen Stärken keine verloren und dabei neue aufgebaut. Mache deinen Spieler zum Star! Im letzten Jahr führte „FIFA 17“ bereits den Story-Modus ein. Für meinen Geschmack war dieser zwar noch etwas kurz, doch es war eine gelungene Alternative. Wer es nicht so mit Fußball hat, findet diesen Modus nun auch in „Madden 18“ wieder. Wir übernehmen hier die Rolle von Devin Wade. Ein ehemaliger fünf Sterne High-School Quarterback, der sich drei Jahre vom Football abgewandt hatte und nun beim NFL Draft auf einmal gezogen wird. Die große Chance wird also Realität und die Jagd nach einem Platz in der NFL beginnt. Auf seiner Reise ist Devin Wade natürlich nicht alleine. Freunde stehen ihm zur Seite, Kontrahenten fungieren als Gegenspieler. Und dann ist da noch Dan Marino, einer der größten Quarterbacks der Geschichte. Mathis, eine kleine Stadt im Bundestaat Texas ist die Heimat von Devin Wade. Ein unscheinbarer Ort. Dank der Frostbite Engine wunderschön animiert und so ganz anders als die großen NFL Städte. Aber genau da liegt das Ziel. Schließlich wollen wir mit Devin ja in die NFL und dort in den großen Stadien antreten und den Super Bowl gewinnen. Quasi von den Holzbänken im Provinzstadion, auf welchen wir mit unseren Freunden unter dem Flutlicht quatschen, rauf auf den Football-Olymp. Dieser Modus macht auf jeden Fall richtig Spaß. Die Figuren wurden von richtigen Schauspielern gespielt. Das merkt man. Sie haben Tiefgang, so wie die gesamte Geschichte. Fazit: Madden NFL 18 ist für Fans das beste Spiel der Serie. Die Grafik hat einen weiteren großen Schritt gemacht. Die Steuerung und das Gameplay sind wie gewohnt auf einem großen Niveau. Die neue Engine hat sich wirklich gelohnt und der neue Story-Modus macht Madden zu einem der besten Sportspiele.
    100 out of 100 with 7 ratings
Has no item to show!
Top
We use cookies to improve our website. By continuing to use this website, you are giving consent to cookies being used. More details…